| Anamnese |
Krankheitsgeschichte |
| Apoplex |
Schlaganfall |
| Artikulation |
Lautbildung. Alle Bewegungsvorgänge, die Laute hervorbringen oder am Ausformen von Sprachlauten beteiligt sind |
| Aspiration |
Eindringen von Fremdkörpern in die unteren Atemwege infolge fehlender Schutzreflexe (z.B. Hustenreflex). Mögliche Folge ist eine Verengung der Atemwege oder Aspirationspneumonie (Lungenentzündung aufgrund von Aspiration) |
| Audiogramm |
Abbildung des Verlaufs einer Hörkurve, rechts in rot, links in blau eingezeichnet |
| Auditiv |
Den Hörsinn betreffend |
| Cerebralparese |
durch Schädigung des kindlichen Gehirns prä-, peri-, postnatal auftretende motorische Bewegungsstörung |
| Diagnose |
Erkennung, Bestimmung von Krankheiten. Auf die Logopädie bezogen: Genaue Untersuchung der Sprach- oder Sprechstörung |
| Disposition |
Neigung, Empfänglichkeit für Krankheiten bzw. Anlage für die Entstehung besonderer Auffälligkeiten, die aber nicht auftreten müssen |
| Epiglottis |
Kehldeckel |
| Feinmotorik |
dosierte, fein abgestimmte Bewegungen vor allem der Hände und Finger (Beispiel: Schreiben, Schneiden, Basteln) |
| frühkindlicher Hirnschaden |
Funktionsstörung im Gehirn, die unmittelbar vor, während oder nach der Geburt verursacht wird |
| gastroösophagiale Refluxkrankheit |
pathologisches Aufsteigen von Magensäure in der Speiseröhre |
| glottische Ebene |
Stimmlippenebene |
| Grobmotorik |
Alle gesamtkörperlichen größeren Bewegungen (Beispiel: Laufen, Springen, Werfen) |
| Hemianopsie |
Ausfall einer Hälfte des Gesichtsfelds durch Schädigung der Sehbahn oder Sehzentren im Gehirn |
| Hemiparese |
inkomplette Lähmung einer Körperhälfte, häufig hervorgerufen durch einen Schlaganfall |
| Hemiplegie |
komplette Lähmung einer Körperhälfte |
| Infektion |
Ansteckung durch Eindringen von Krankheitserregern in den Körper |
| Infinitiv |
Grund-, Nennform des Verbs (Beispiel: sprechen, singen) |
| Intubationstrauma |
Verletzung der Stimmlippen bei der Intubationsnarkose. Hauptursache ist eine Reizung der Schleimhaut durch den Intubationsschlauch |
| Kieferanomalie |
Fehlstellungen im Kieferbereich, die zu Zahnfehlstellungen und Störungen des Schluckens und der Lautbildung führen können |
| kinästhetisch |
die Bewegungen betreffende Wahrnehmung |
| kognitiv |
Auf das Denken/die geistige Entwicklung bezogen |
| Kontaktgranulum |
entstehen meist durch einen stimmlichen Fehl- oder Übergebrauch. Es bildet sich Granulationsgewebe. Auf einer Seite kann sich ein Granulom entwickeln, auf der gegenüber liegenden Seite eine Gewebseinbuchtung (Ulkus) in die sich das Granulom bei der Phonation legt |
| Laryngektomie |
Totalentfernung des Kehlkopfs |
| Laryngitis |
Kehlkopfentzündung meist durch Viren, selten durch Bakterien ausgelöst |
| Laryngoskop |
Mikroskop zur Untersuchung des Kehlkopfes |
| Laryngoskopie |
Kehlkopfspiegelung |
| Larynx |
Kehlkopf |
| Lispeln |
umgangssprachliche Formulierung für den Sigmatismus (s-Laut-Fehler) |
| Mundmotorik |
alle Bewegungen von Zunge, Lippen, Kiefer und Wangen, die für Nahrungsaufnahme und Sprechen erforderlich sind |
| Myofunktionelle Störung |
Störungen des muskulären Gleichgewichts der am Schluck- und Sprechvorgang beteiligten Muskeln mit Beeinträchtigung der Zahnstellung und oft auch der Lautbildung sowie des Schluckmusters |
| orofacial |
den Mund- und Gesichtsbereich betreffend |
| Ösophagus |
Speiseröhre |
| Ösophagus-Stimme |
Speisenröhrestimme |
| pathologisch |
abnorme und krankhafte Veränderung im Organismus |
| Perfekt |
vollendete Gegenwart (Beispiel: gesungen, gesprochen) |
| periphär |
zur Außenseite hin, außen |
| Phon |
Sprachlaut in der mündlichen Rede. Notation in Umschrift und eckigen Klammern |
| Phonation |
Stimmgebung |
| Phonem |
kleinste bedeutungsunterscheidende lautliche Einheit (Beispiel: Bein – Pein) |
| Phonetik |
Lehre von der Lautbildung und deren Analyse |
| Phoniater |
Spezialist für Erkrankungen der Stimme, des Sprechens und des Gehörs |
| Phonetik |
Lehre von der Lautbildung |
| Phoniatrie |
medizinisches Spezialgebiet, das die Physiologie und Pathologie der Stimme, der Sprache, des Sprechens und des Gehörs umfasst |
| Phonologie |
Die Lautlehre. Die Phonologie untersucht, welche Laute Wörter voneinander unterscheiden können und welches die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Elemente von Sprachen sind |
| physiologisch |
Alle natürlichen, normalen Lebensvorgänge, Aufbau und Funktion der Organe betreffend |
| Plural |
Mehrzahl (Beispiel: Kinder) |
| postoperativ |
Nach der Operation |
| präoperativ |
vor der Operation |
| präventiv |
vorbeugend |
| Prognose |
Vorhersage, Voraussicht über den Krankheitsverlauf |
| Pseudoflüstern |
Flüstern ohne Luft aus der Lunge |
| Rehabilitation |
Wiederherstellung, Eingliederung |
| Reinke-Ödem |
Ödem unter der Stimmlippenschleimhaut, Wassereinlagerung zwischen Schleimhaut und Bindegewebe. Das Reinke-Ödem kann ein- oder beidseitig auftreten. |
| Resonanzraum |
Mund-, Nasen und Rachenraum |
| Shunt |
Verbindungsweg |
| Singular |
Einzahl (Beispiel: Kind) |
| Sensomotorik |
durch Sinnesreize (tasten, sehen, hören, fühlen) veranlasste Bewegung |
| Sprachverständnis |
Fähigkeit, Gehörtes und Gelesenes auch ohne direkten situativen Zusammenhang zu verstehen und zu verarbeiten und entsprechend zu handeln |
| Stimmlippenknötchen (Sängerknötchen) |
durch andauernde Überlastung der Sprech- oder Singstimme entstandene (immer beidseitige) Knötchenbildung auf den Stimmlippen. Am Punkt der maximalen Schwingung bilden sich Verdickungen der Schleimhaut mit darunter liegenden Ödemen |
| Stimmlippenpolyp |
einseitige, knötchenähnliche Hyperplasie der Schleimhaut. Meistens auf dem mittleren oder vorderen Drittel der Stimmlippenoberfläche |
| Stroboskopie |
besondere Form der Laryngoskopie |
| Struma |
Erkrankung der Schilddrüse |
| Subglottische Ebene |
Ebene unterhalb der Stimmlippen |
| Supraglottische Ebene |
Ebene oberhalb der Stimmlippen |
| Symptome |
Krankheitszeichen |
| taktil |
Tastsinn, die Berührung von Haut- und Schleimhäuten betreffend |
| toxisch |
giftig |
| Trachea |
Luftröhre |
| Tracheostoma |
operativ angelegte Öffnung der Luftröhre |
| Uvula |
Zäpfchen, hängt in der Mitte des weichen Gaumens |
| Velum |
weicher Gaumen (Gaumensegel), lappenartige Fortsetzung des Gaumens. Besteht aus Muskeln und Schleimhaut, bewegt sich beim Sprechen Richtung Rachenhinterwand und schließt den Nasenraum bei bestimmten Lauten ab |
| vestibulär |
den Gleichgewichtssinn betreffend |
| visuell |
das Sehen betreffend |
| Wahrnehmung |
Erfassen und Aufnehmen der Umwelt über die Sinnesorgane |
| Wortschatz |
passiv: Gesamtheit aller Worte, die ein Kind versteht |
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aktiv: Gesamtheit aller Worte, die ein Kind aktiv (= sprechend) einsetzt |
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